Nachhaltige Bauteile und Bauwerke aus Beton

Fertig-Betonplatten

Mit der Herstellung von Betonbauteilen und Bauwerken werden nicht zuletzt soziale Nachhaltigkeitsziele erreicht. Dazu zählen die Erhöhung der Wohneigentumsquote und die Schaffung von bedarfsgerechtem Wohnraum für verschiedene Altersgruppen, Haushaltsgrößen und Einkommensschichten. Durch die Bereitstellung zeitgemäßer Büro- und Produktionsflächen wird den sich wandelnden Anforderungen an die Arbeitsprozesse Rechnung getragen. Systembauweisen und der Einsatz von vorgefertigten Betonbauteilen rationalisieren der Bauabläufe und erhöhen die Qualität der Bauwerke. Dabei zeigt sich, dass zwischen Vorfertigung und Individualität der gebauten Umwelt kein Widerspruch besteht. Das wachsende Bedürfnis nach Mobilität erfordert weitere Investitionen in die Verkehrs­infrastruktur. Neben Anforderungen an Leistungsfähigkeit und Dauerhaftigkeit beim Neu- und Ausbau von Verkehrswegen gewinnen Sicherheit und Umweltverträglichkeit als Kriterien für nachhaltige Mobilität an Bedeutung. Hochabsorbierende Lärmschutzwände, passive Sicherheitseinrichtungen und Fahrbahndecken aus Beton leisten hierzu wichtige Beiträge.

Politik und Gesellschaft legen die Rahmenbedingungen für nachhaltiges Bauen und Wohnen fest. Zur konkreten Umsetzung des Leitbildes ist es aber auch erforderlich, Kriterien zu entwickeln, anhand derer bewertet werden kann, ob bzw. in welchem Maße ein Projekt mit der nachhaltigen Entwicklung zu vereinbaren ist. Die Methoden einer solchen Bewertung werden auch unter Experten intensiv diskutiert. Hervorzuheben sind hier insbesondere die Ökobilanzen. Quantitative Kriterien und Indikatoren, z. B. für Energieeffizienz und Ressourcenverbrauch, sind weitgehend unstrittig und werden bereits verwendet. Gerade bei der Bewertung sozialer Aspekte sind aber auch qualitative Kriterien im Spiel. Ein besonders prägnantes Beispiel ist die Ästhetik. Es ist umstritten, welche Rolle solche subjektiven Kategorien bei der Bewertung nachhaltigen Bauens spielen sollen. Unterschieden wird zudem zwischen absoluten und relativen Analysen. Während im Falle absoluter Analysen die Übereinstimmung eines Baumaßnahme mit bestimmten Anforderungen (z. B. gesetzlichen Grenzwerten) gemessen wird, dienen relative Analysen dazu, mehrere Alternativen (z. B. verschiedene Baustoffe) anhand dieser Anforderungen miteinander zu vergleichen.

Kontakt

Jochen Reiners

Jochen Reiners

Tel.: (0211) 45 78-382

Fax: (0211) 45 78-219

Rohstoffversorgung und Ressourcenproduktivität

Studie über den Status quo und die Perspektiven der Rohstoffversorgung und Ressourcenproduktivität in der deutschen Zementindustrie

Dokumentation Nachhaltigkeit

Mit der Broschüre dokumentieren die Sozialpartner ihr gemeinsames Engagement in der Initiative für Nachhaltigkeit in der deutschen Zementindustrie.

Mineralische Bauabfälle

BBS – Mineralische Bauabfälle Monitoring 2014

Bericht der Initiative Kreislaufwirtschaft Bau zum Aufkommen und zum Verbleib mineralischer Bauabfälle im Jahr 2014.