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Hintergrund und Ziele des Projekts 

Die Effizienz von verfahrenstechnischen Anlagen wird stark von deren Zustand beeinflusst. Durch regelmäßige Audits und Untersuchungen der Anlagen können deren Leistung sichergestellt oder gar gesteigert und Kosten reduziert werden. Derartige verfahrenstechnische Untersuchungen erfordern jedoch große Erfahrung und Routine, die im betrieblichen Alltag nur schwer gesammelt werden kann. Innerhalb einer Virtuellen Realität (VR) wird in diesem Forschungsprojekt ein Schulungssimulator entwickelt, der Schüler*innen das selbstständige Lösen typischer verfahrenstechnischer Aufgaben in einer realitätsnahen virtuellen Welt ermöglicht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung von Kugelmühlen.

Innerhalb der Modellumgebung erlernen Schüler*innen Methoden zur Steigerung der Energieeffizienz zunächst anhand einer Mühlenuntersuchung. Der Lernprozess erfolgt dabei ohne Gefährdung der Mitarbeitenden, des Betriebs und des Equipments. Im Betriebsalltag ist die praxisnahe Schulung von Mitarbeitern bei Mühlenuntersuchung und anderen verfahrenstechnischen Untersuchungen oft nur eingeschränkt möglich. Neben der verfahrenstechnischen Problemstellung müssen in der Praxis, aber auch in der VR, weitere relevante Aspekte, wie z.B. Arbeitssicherheit und Organisation, beachtet werden. Die verfahrenstechnischen Aufgaben innerhalb der VR müssen Schüler*innen in interaktiv erlebbaren Szenarien eigenständig lösen. Dabei besteht Freiraum zum Ausprobieren, zum Sammeln eigener Erfahrungen aber auch für Fehler. Die im Forschungsprojekt entwickelte VR-Umgebung wird während der Laufzeit des Forschungsprojekts in unterschiedlichen Zielgruppen getestet und iterativ weiterentwickelt.

Das hier entwickelte System kann um weitere verfahrenstechnische Aspekte (z.B. thermischer Prozess) erweitert werden, sobald die grundsätzliche Architektur und Methoden zur realistischen Darstellung entwickelt worden sind. Darüber hinaus ist die VR-Umgebung auch in andere digitale Lehrinhalte (z.B. eLearning und Online-Trainings) integrierbar.

Förderer

Das IGF-Vorhaben 21619 der VDZ Technology gGmbH, Toulouser Allee 71, 40476 Düsseldorf wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Ihr Ansprechpartner

Haben Sie Fragen zu diesem Thema?

Dr. Philipp Fleiger
Umwelt und Betriebstechnik

(0211) 45 78-254
ubt@vdz-online.de

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03.03.2021

Publikationen

Weiterbildungsangebot 2021/22

Das VDZ-Weiterbildungsangebot 2021/22 informiert Mitarbeitende der Steine und Erden-Industrie und verwandter Branchen in kompakter Form über alle deutschsprachigen Seminare und Kurse des VDZ bis 2022. Das ganzheitliche Angebot erstreckt sich von technischen Grundlagen über spezielles Fachwissen bis hin zu Soft-Skills und Kursen für Führungskräfte. Der VDZ bietet bewährte Präsenzseminare und zahlreiche Onlineseminare an. Termine und Buchung auch unter: https://vdz.info/0t03t

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