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„Wohnungsbau, Verkehrsinfrastruktur und Nichtwohnbau – aus allen relevanten Baubereichen haben sich positive Impulse für den deutschen Zementmarkt ergeben“, erklärt VDZ-Präsident Christian Knell die Entwicklung des Zementverbrauchs im Jahr 2016. So wurden hierzulande etwa eine Million Tonnen mehr Zement von der Bauindustrie eingesetzt als im Vorjahr. „Dieser Zuwachs ist in erster Linie der guten Baukonjunktur zu verdanken. Darüber hinaus hat sich aber natürlich auch die positive Witterung im Zementverbrauch bemerkbar gemacht“, so Knell.

Nach den vorliegenden Zahlen wurde die inländische Zementnachfrage im vergangenen Jahr fast ausschließlich durch deutsche Hersteller gedeckt. Lediglich 1,3 Millionen Tonnen bzw. ca. 4,8 % des nachgefragten Zements wurden 2016 importiert. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dieser Wert weitestgehend stabil geblieben. Demgegenüber sind die Zement- und Klinkerexporte leicht um 1,5 % zurückgegangen – laut Statistischem Bundesamt lagen diese bei ca. 6,5 Millionen Tonnen.

Mit Blick auf das laufende Jahr zeigt sich die Branche optimistisch. „Wir sehen auch weiterhin Wachstumspotenziale im Wohnungsbau sowie bei Infrastrukturprojekten. Entsprechend rechnen wir für 2017 mit einer anhaltend positiven Entwicklung des Zementabsatzes in Deutschland“, so Knell weiter.

Der Zementverbrauch in Deutschland setzt sich aus dem inländischen Zementversand der deutschen Zementhersteller und dem Zementimport zusammen. Für die Angaben zum Im- und Export von Zement greift der VDZ auf die Außenhandelsdaten des Statistischen Bundesamts zurück. Dem Verein Deutscher Zementwerke e.V. gehören 19 deutsche Zementhersteller mit insgesamt 47 Zementwerken an. Die Branche erwirtschaftet in Deutschland mit rund 7.900 Beschäftigten jährlich einen Umsatz von etwa 2,5 Milliarden Euro.

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