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Hintergrund und Ziele des Projekts

Im Fokus stand dabei die thermische Aktivierung keramisch minderwertiger Tone. Zum einen wurden dafür Tone mit relativ hohen Calcitgehalten (Werkstone), zum anderen Tone mit gezielten Dotierungen von Kalk, Gips oder Bypassstäuben calciniert. Ein besonderes Augenmerk lag in der Untersuchung der entstehenden reaktiven Mischphasen und deren Hydratationsreaktionen. Durch zementtechnologische Untersuchungen wurde die Leistungsfähigkeit solcher aktivierter Puzzolane im Zement belegt.

Mittels Modellierungen der Toncalcination im Flugstromkalzinator sowie im Drehrohrofen wurde die Auswirkung der Parameter Calcinierungstemperatur und Rohmaterialfeuchte auf die energetische sowie stoffliche Bilanz untersucht. So wurde erstmalig eine belastbare Datenbasis für die ökologische und ökonomische Bewertung dieser neuen Zemente erhalten. Somit können die deutschen Zementhersteller sowohl bei der Auswahl geeigneter Rohstoffe für die Herstellung leistungsfähiger calcinierter Tone als auch bei der Wahl der Anlagentechnik und Calcinierungsbedingungen auf die hier erlangten Forschungsergebnisse zurückgreifen.

Förderer

Das IGF-Vorhaben 19744 N der Forschungsvereinigung VDZ gemeinnützige GmbH – VDZ gGmbH, Tannenstraße 2, 40476 Düsseldorf wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsfor- schung (IGF) vom Bundesministe- rium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Forschungsergebnisse

Um die puzzolanische Reaktion der bei verschiedenen Temperaturen calcinierten Werkstone ohne den Einfluss des Zementklinkers zu untersuchen, wurden vier verschiedene Tonbrände (W1-800, W2-1300, W3-800 und W3-1200) ausgewählt und im Gemisch mit Calciumhydroxid und Calciumcarbonat hydratisiert.

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Ihr Ansprechpartner

Haben Sie Fragen zu diesem Thema?

Dr. Jörg Rickert
Zementchemie

(0211) 45 78-283
zch@vdz-online.de

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Publikation:

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