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„Seit vier Jahren befindet sich der deutsche Zementmarkt nun in einem Aufwärtstrend, der insbesondere von den positiven Entwicklungen im Geschosswohnungsbau getragen wird“, erklärt VDZ-Präsident Christian Knell den gestiegenen Zementverbrauch in Deutschland. Im vergangenen Jahr wurden 120.000 Tonnen mehr Zement eingesetzt als 2017. „Damit ist das Wachstum im Vergleich zu den Vorjahren zwar deutlich zurückgegangen, angesichts der angespannten Kapazitäten entlang der Wertschöpfungskette Bau ist das aber wenig verwunderlich“, so Knell.

Nach den vorliegenden amtlichen Daten wurde die inländische Zementnachfrage im vergangenen Jahr fast ausschließlich durch in Deutschland ansässige Hersteller gedeckt. Nur 1,5 Millionen Tonnen bzw. 5,3 % des nachgefragten Zements wurden 2018 importiert. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser Wert vergleichsweise stabil geblieben, die amtlichen Daten sind jedoch noch vorläufig. Die Zementexporte hingegen haben laut Statistischem Bundesamt um 1,5 % zugenommen und lagen bei ca. 6,3 Millionen Tonnen.

Mit Blick auf das laufende und das kommende Jahr sieht sich die Branche trotz angespannter Kapazitäten in einem weiterhin stabilen Umfeld. „Da es der Bauindustrie derzeit noch gelingt, Beschäftigung aufzubauen, rechnen wir auch in 2019 mit einem leichten Plus beim Zementverbrauch“, so Knell weiter. Zudem befindet sich die Baunachfrage weiterhin auf hohem Niveau. Die teils rückläufige Zahl der Baugenehmigungen dürfte durch hohe Auftragsbestände sowie noch nicht begonnene Projekte kompensiert werden.

Der Zementverbrauch in Deutschland setzt sich aus dem inländischen Zementversand der deutschen Zementhersteller und dem Zementimport zusammen. Für die Angaben zum Im- und Export von Zement greift der VDZ auf die Außenhandelsdaten des Statistischen Bundesamts zurück.

Dem Verein Deutscher Zementwerke e.V. gehören 15 deutsche Zementhersteller mit insgesamt 46 Zementwerken an. Die gesamte Branche erwirtschaftet in Deutschland mit rund 8.100 Beschäftigten einen Umsatz von etwa 2,8 Milliarden Euro jährlich.

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