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Für das laufende Jahr geht der VDZ derzeit von einem stabilen Zementverbrauch auf Vorjahresniveau aus (ca. 28,7 Mt). Darin spiegelt sich neben dem starken Jahresstart auch ein Plus an Versandtagen wider. Andererseits wird ab dem vierten Quartal 2020 mit einer Abschwächung der Bau- und Zementnachfrage im Lichte der Corona-Pandemie gerechnet. In den Zahlen der amtlichen Statistik deute sich dies bereits durch sinkende Auftragseingänge und Baugenehmigungen an.

Auch für das Jahr 2021 sieht der VDZ Unsicherheiten bezüglich der Entwicklung der Baunachfrage. „Wir erwarten eine verhaltenere Entwicklung im Vergleich zu 2020“, schätzt der VDZ-Präsident die Lage ein. Zahlreiche Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, aber auch Kommunen dürften aufgrund der eingetrübten Haushaltslage geplante Neubauprojekte entweder verschieben oder gänzlich verwerfen. Auch im Eigenheimbau ist mit Nachfragerückgängen zu rechnen, nicht zuletzt wegen der Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt.

Die Konjunkturpakte der Bundesregierung werden jedoch ohne Frage einen positiven Impuls setzen, etwa durch Infrastrukturprojekte des Bundes oder im Mehrfamilienhausbau. In Summe erwartet der VDZ deshalb in 2021 einen Rückgang der Zementnachfrage in einer Größenordnung von 3 bis 5 Prozent gegenüber 2020. Christian Knell bleibt jedoch positiv gestimmt: „Im Schnitt der letzten Jahre liegen wir damit aber immer noch auf einem guten Niveau.“

Dem Verein Deutscher Zementwerke e.V. gehören 16 deutsche Zementhersteller mit insgesamt 46 Zementwerken an. Die gesamte Branche erwirtschaftet in Deutschland mit rund 8.100 Beschäftigten einen Umsatz von etwa 3,0 Milliarden Euro jährlich. Im europäischen Vergleich stellt Deutschland den größten Markt für Zement dar. So wurden hierzulande im Jahr 2019 ca. 28,7 Mio. Tonnen Zement verbraucht.

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Marketing und Kommunikation

(0211)45 78-229
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