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„Umweltpolitische Vorgaben stellen die deutschen Zementhersteller vor große Herausforderungen“, sagte Gerhard Hirth, Präsident des Vereins Deutscher Zementwerke e.V. (VDZ), zur Eröffnung der Tagung. „Die derzeitige Novellierung der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft, die zukünftigen Grenzwerte für Stickoxide sowie die EU-Vorschläge zur strukturellen Reform des Europäischen Emissionshandels sind nur einige Beispiele, die verdeutlichen, welche weiteren technologischen und ökonomischen Anforderungen uns künftig national sowie auf der europäischen Ebene erwarten. Wir stellen uns als Zementhersteller diesen Herausforderungen, fordern aber gleichzeitig verlässliche politische Rahmenbedingungen für eine auch langfristig wettbewerbsfähige Zementproduktion in Deutschland.“

 

Zudem sehen sich die deutschen Zementhersteller derzeit einer verhaltenen Marktentwicklung gegenüber. „Die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung spiegelt sich noch nicht im gleichen Maße auf dem inländischen Markt wider, so dass wir für das laufende Jahr eher mit einem Rückgang des Zementverbrauchs rechnen“, so Hirth. Gleichwohl lassen sich mittelfristig positive Nachfrageimpulse aus dem steigenden Bedarf an Wohnungsneubauten sowie aus der Erhöhung der staatlichen Investitionsmittel für die Verkehrsinfrastruktur erkennen.

Im Rahmen der festlichen Abendveranstaltung der Jahrestagung Zement verlieh VDZ-Präsident Gerhard Hirth den Arbeitssicherheitspreis 2014. Von den insgesamt 24 Preisträgern konnten 13 klinkerproduzierende Zementwerke und 7 Mahlwerke sogar auf ein Jahr ohne einen einzigen Unfall im Betrieb zurückblicken. Der VDZ würdigt mit seinem Arbeitssicherheitspreis seit 1977 jährlich das Engagement seiner Mitgliedswerke und trägt zur Motivation der Belegschaften und Förderung des allgemeinen Sicherheitsbewusstseins in den Werken bei. So konnten die Werke Ihre Unfallhäufigkeitsrate seit 1969 um mehr als 70 Prozent senken.

Der VDZ ist die Gemeinschaftsorganisation der deutschen Zementhersteller. Seine derzeit 20 Mitgliedsunternehmen betreiben zusammen 50 Zementwerke in Deutschland, in denen rund 7.900 Beschäftigte jährlich einen Umsatz von gut 2,5 Milliarden Euro erwirtschaften. Weiterhin zählt der VDZ sechs inländische sowie 28 ausländische Unternehmen zu seinen außerordentlichen Mitgliedern. Seit seiner Gründung vor mehr als 135 Jahren trägt der Verein durch seine Forschung zu einer wettbewerbsfähigen und umweltfreundlichen Zementproduktion und einer qualitativ hochwertigen Betonbauweise bei.

Die nächste VDZ-Jahrestagung Zement 2016 findet am 27. und 28. September 2016 in Düsseldorf statt.

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Sibylle Matthäi

(0211) 45 78-342
Sybille.Matthaei@vdz-online.de

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