Baukulturelles Engagement der Zementindustrie

Grundschule am Arnulfpark (München) - Preisträger des Architekturpreises Beton 2014 / Foto: Florian Holzherr

Der Jahrhundertbaustoff Beton übt unverminderte Faszination aus. Zementgebundene Baustoffe waren schon immer mehr als eine elementare Grundlage für die Errichtung zukunftsfähiger Produktionsstätten, für Infrastruktur und Wohnungsbau: Sie haben der Kreativität von Architekten ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. Mit der Förderung von qualitätvollem und nachhaltigem Bauen mit Beton hat die Zementindustrie seit vielen Jahren einen wertvollen Beitrag zur Baukultur geleistet. In einem breiten Netzwerk von lokal, regional und deutschlandweit verorteten Aktivitäten und Institutionen engagiert sie sich als verlässlicher und verantwortungsvoller Dialogpartner für die hohe Kultur des Bauens. Sie stärkt in diesem Rahmen das Bewusstsein für Qualität und fördert die Wertschätzung für die gebaute Umwelt. Die deutsche Zementindustrie hat daher schon früh herausragende architektonische Leistungen durch die Vergabe des Architekturpreises Beton und des Architekturpreises Zukunft Wohnen gewürdigt. Auf der Ebene der europäischen Zusammenarbeit wird über den International Concrete Design Competition innovatives Denken bei der zukünftigen Architekten-, Designer- und Ingenieurgeneration gefördert.

Architekturpreis Beton

Der Architekturpreis Beton hat sich als einer der bedeutendsten Architekturpreise in Deutschland fest etabliert. Die Auszeichnung richtet ihren Fokus auf ästhetische, funktionale und materialbezogene Gebäude, bei denen Beton in herausragender und innovativer Weise zum Einsatz kommt. Ebenso wie der Architekturpreis Zukunft Wohnen gehört der Architekturpreis Beton zu den Trägern des Konvents der Bundesstiftung Baukultur, innerhalb dessen die Stifter gemeinsam mit Preisträgern und Juroren den baukulturellen Diskurs führen. In 2010 wurde der Architekturpreis Beton zum 18. Mal ausgelobt, erneut in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA).

www.architekturpreis-beton.de 

Architekturpreis Zukunft Wohnen

Die Zukunftsfähigkeit von Wohngebäuden zählt zu den zentralen Fragen im Baugeschehen der Gegenwart. Wie künftig „gewohnt“ wird, bestimmt die gesellschaftliche Diskussion über Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Die deutsche Zementindustrie hat bereits vor 15 Jahren diesen Trend erkannt und den Architekturpreis Zukunft Wohnen gestiftet. Gefördert werden mit der Auszeichnung zukunftsfähige und beispielgebende Lösungen. Mit seinem klaren inhaltlichen Profil zählt der Architekturpreis Zukunft Wohnen zu den wichtigsten überregional verliehenen Architekturpreisen Deutschlands. Ebenso wie der Architekturpreis Beton gehört er zu den Trägern des Konvents der Bundesstiftung Baukultur, bei dem die Stifter gemeinsam mit Preisträgern und Juroren den baukulturellen Diskurs führen.

www.architekturpreis-zukunft-wohnen.de  

Förderung des Nachwuchses

Auch die zukünftigen Architekten, Ingenieure und Designer sind wichtige Partner für die Architekturkommunikation der Zementbranche. Möglichst frühzeitig sollen Kreativität und Innovationsfreude gefördert werden. Von zentraler Bedeutung ist dabei der Austausch mit Hochschullehrern und Studenten bauaffiner Fachrichtungen. 2003 ist hierfür der Concrete Design Competition ins Leben gerufen worden, der seitdem alle zwei Jahre ausgeschrieben wird. Der materialbezogene und integrative Ansatz des europaweit durchgeführten Studentenwettbewerbs ist zukunftsweisend und beispielhaft. Ziel des Wettbewerbs ist es, eine experimentelle Plattform für künftige Entwicklungen des Materials Beton zu eröffnen. Für das Wintersemester 2011 / 2012 ist der Wettbewerb in einer neuen Runde ausgelobt worden. Zum Thema „Energy“ sind europaweit Studierende aufgerufen, Entwürfe für zukunftsfähiges, energiesparendes und nachhaltiges Bauen zu entwickeln.

www.concretedesigncompetition.de

Fachdialog führen

Für alle Kommunikationswege zur Förderung des qualitätvollen Bauens mit Beton bilden die Möglichkeiten, die der Baustoff in künstlerischer, wirtschaftlicher und bautechnischer Hinsicht bietet, den thematischen Dreh- und Angelpunkt. Eine besondere Rolle kommt dabei der Zeitschrift „betonprisma“ zu, die als Plattform für die übergeordnete Netzwerkbildung dient und auch den direkten Dialog mit anderen Medien unterstützt. "betonprisma" wird seit 1964 herausgegeben und erscheint zweimal jährlich. Inhaltlich stehen jeweils wechselnde Themenschwerpunkte mit Mittelpunkt.

www.betonprisma.de

Kontakt

Manuel Mohr

Manuel Mohr

Tel.: (030) 2 80 02-100

Fax: (030) 2 80 02-250

 

 

Betonprisma

Cover der Betonprisma

Über ein halbes Jahrhundert hinweg beobachtet und dokumentiert betonprisma das Bauen mit Beton, die Entwicklung der Architektur und den Zeitgeist, der sich immer auch in unseren Bauwerken widerspiegelt.