Eignung verschiedener anorganischer Stoffe zur Verwendung als Nebenbestandteil in Zementen nach DIN EN 197-1
In dem Forschungsvorhaben sollte die Eignung ausgesuchter anorganischer Stoffe als Nebenbestandteil nachgewiesen werden.
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In dem Forschungsvorhaben sollte die Eignung ausgesuchter anorganischer Stoffe als Nebenbestandteil nachgewiesen werden.
Das Forschungsvorhaben verfolgte zwei Ziele. Zum ersten sollte untersucht werden, ob bestimmte zementchemische Eigenschaften einen Klinker robuster gegenüber einer Vorhydratation machen. Zum zweiten sollte untersucht werden, mit welchen Maßnahmen möglichen negativen Auswirkungen entgegengewirkt werden kann, insbesondere durch Anpassung der Sulfatträgerzusammensetzung.
In diesem Forschungsprojekt wurden produktionsspezifische Optimierungspotentiale in der Aufbereitung und Abstimmung der Zementhauptbestandteile erarbeitet sowie die Leistungsfähigkeit der resultierenden Puzzolanzemente hinsichtlich der Dauerhaftigkeit in Beton überprüft.
Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Recycling(RC)-Gips zur Zementherstellung wurden bestimmt. Die Erkenntnisse des Forschungsvorhabens tragen dazu bei, den künftigen Wegfall von Gips aus Rauchgasentschwefelungsanlagen (REA-Gips) kompensieren zu können und natürliche Ressourcen zu schonen sowie die Menge an zu deponierenden Abfällen zu verringern.
Vor dem Hintergrund, das Risiko der Entstehung von Verfärbungen in Sichtbetonoberflächen infolge Sedimentation weiter zu verringern, wurden rheologische Eigenschaften von Beton, hergestellt unter Verwendung von Zementen mit mehreren Hauptbestandteilen, und deren Wechselwirkungen mit Fließmitteln untersucht.
Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Leistungsfähigkeit von Hochofenzementen durch die systematische Anpassung der Klinkerphasenzusammensetzung bzw. den Zusatz von Mineralisatoren bei der Klinkerherstellung zu erhöhen und damit die Frühfestigkeiten von Hochofenzementen zu verbessern.
Es wurde untersucht, wie sich die Eigenschaften flugaschehaltiger Zemente auf die Freisetzung von Aluminium in die Porenlösung auswirken, das wahrscheinlich einen Einfluss auf die Löslichkeit von Silikaten und damit auf den Verlauf einer Alkali-Kieselsäure-Reaktion(AKR) hat. Ebenso wurde untersucht, welcher der in diesem und im Vorgängervorhaben untersuchten Wirkungsmechanismen (Absenkung der Alkaliionenkonzentration, Absenkung der Verfügbarkeit von Portlandit, Freisetzung von Aluminium in die Porenlösung, Veränderung des Zementsteingefüges) wie stark zur Vorbeugung einer schädigenden AKR beiträgt.
Ziel des AiF-Forschungsprojektes war es, Ursachen für die teilweise auftretenden größeren Streuungen der Analyseergebnisse bei Vergleichsversuchen zum Langzeitstandtest zu identifizieren. Ein weiteres Ziel war es, durch systematische Untersuchungen den möglichen Einfluss der Nachbehandlung der Prüfkörper auf das Auslaugverhalten von Spurenelementen aus Betonen zu erfassen.