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Zur Eröffnung der Veranstaltung betonte VDZ-Präsident Christian Knell die Bedeutung des Kongresses als einzigartige Plattform, um die Zukunftsfragen der Zementherstellung mitzugestalten. Vor allem beim Thema Klimaschutz seien aber auch geeignete Rahmenbedingungen erforderlich, um die Wettbewerbsfähigkeit der Zementhersteller nicht zu gefährden. Dies betreffe etwa die forschungspolitische Flankierung für Investitionen in zukunftsweisende Technologien und dazugehörige Demonstrationsvorhaben.

Im Zentrum des VDZ-Kongresses standen die Entwicklung innovativer Technologien zur Senkung von CO2-Emissionen und die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Produktionsprozesse in der Zementindustrie. Die verschiedenen Themenbereiche wurden in mehreren Plenar- und Parallelsitzungen bearbeitet. Die „Keynotes“ zeigten Innovationen und technische Trends in der Zementproduktion und im Bausektor sowie Wege der Dekarbonisierung durch die Entwicklung neuer Technologien zur Minderung von CO2-Emissionen. Unter der Überschrift „Digital Measures and Projects“ wurden Herausforderungen und Chancen von Big Data und digitalen Transformationsprozessen für die Zementindustrie beleuchtet. Andere Parallelsitzungen thematisierten weitere zukunftsweisende Verfahren der Emissionsminderung, aktuelle Trends in der Zementmahlung, die Ofentechnologie und die Entwicklung innovativer Zemente.

Nach dem zweiten Kongresstag fand eine feierliche Abendveranstaltung statt. Im Zuge dessen wurden 11 Klinker- und 10 Mahlwerke mit dem VDZ-Arbeitssicherheitspreis 2017 ausgezeichnet, um ihre konsequente und erfolgreiche Sicherheitsarbeit im vergangenen Jahr zu würdigen.

Als international renommiertes Forum von Zementindustrie, Zulieferern und Wissenschaft bietet der VDZ-Kongress bereits seit dem Jahr 1971 Delegierten aus aller Welt die Möglichkeit, mit renommierten Wissenschaftlern und Fachexperten über die wichtigen Zukunftsthemen der Zementindustrie zu diskutieren.

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