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Chromat

Chromatarme Zemente und zementhaltige Produkte

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In der Vergangenheit erkrankten jährlich über 300 Bauarbeiter in Deutschland neu an allergischer Chromatdermatitis, einer Krankheit, die im Volksmund auch "Maurerkrätze" genannt wird. Für jeden Betroffenen bedeutet dies körperliches Leid und krankheitsbedingte Arbeitsausfälle bis hin zur Berufsunfähigkeit. Für die Baubetriebe entstehen Ausfallzeiten, und für die Unfallversicherungsträger ergeben sich erhebliche Kosten.

Auslöser der allergischen Hautkrankheit ist Chromat, das in geringen Konzentrationen in zementhaltigen Baustoffen enthalten ist. Für die Verarbeitung und das spätere Erhärten werden die zementhaltigen Produkte mit Wasser gemischt. Hierbei löst sich ein Teil des Chromats im Wasser und kann durch Hautkontakt bei der Verarbeitung zu einer Chromatallergie führen. Dieser Prozess ist abhängig von der Intensität der Kontakte und der Konzentration des Chromates. In der Regel kommt es erst nach längerer Zeit, meistens 10 bis 20 Jahren, zum Ausbruch der allergischen Krankheitssymptome.

Chromatbericht

Bedeutung des Chromats in Zementen und zementhaltigen Zubereitungen
Sachstandsbericht von Januar 1999

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