Normprüfungen (Fremdüberwachungsprüfungen) werden jährlich an rd. 3500 Proben in für die Normprüfverfahren nach EN ISO/IEC 17025 akkreditierten Laboren durchgeführt. Sie beinhalten die zu prüfenden Eigenschaften der jeweiligen Produktnorm.
Prüfungen an Zement |
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EN 196-2 |
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EN 196-3, EN 413-2, DIN 1164-11 |
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EN 196-1 |
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EN 196-2 |
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EN 196-2 |
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EN 196-8, EN 196-9 |
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EN 196-6 |
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EN 196-2 |
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EN 196-5 |
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EN 196-3, DIN 1164-11 |
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EN 196-2 |
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EN 196-2 |
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DIN V ENV 196-4, diverse |
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Zusätzliche Prüfungen an Putz- und Mauerbindern |
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EN 413-2 |
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EN 413-2 |
FestigkeitDas Verfahren umfasst die Bestimmung der Druckfestigkeit an prismenförmigen Prüfkörpern mit den Maßen 40 mm x 40 mm x 160 mm. Diese Prüfkörper werden aus einer Mörtelmischung von plastischer Konsistenz hergestellt und enthalten nach Massenanteilen 1 Teil Zement, 3 Teile CEN-Normsand und einen halben Teil Wasser (Wasserzementwert 0,50). Der Mörtel wir druch maschinelles Mischen gemischt und in der Form verdichtet. Zur Mörtelherstellung werden moderne Mischer mit Absaugvorrichtung eingesetzt. Als Verdichtungsgerät wird in der Regel ein Vibrationstisch eingesetzt, es kann bei Bedarf jedoch auch mit einem Schocktisch verdichtet werden. Die Prüfkörper werden in den Formen 24 h in feuchter Luft und nach der Entformung bis zur Prüfung der Festigkeit in Wasser gelagert. Wenn die Prüfkörper das vorgesehene Alter erreicht haben, werden sie dem Wasser entnommen und in zwei Häflten gebrochen. Jede Prüfkörperhälfte wird auf Druckfestigkeit geprüft. |
Erstarrungsbeginn, -endeAls Erstarrungszeit gilt der Zeitraum, nach dem eine Nadel bis zu einer bestimmten Tiefe in einen Zementleim von Normsteife eingedrungen ist. Zur Prüfung stehen sowohl das Vicat-Handgerät als auch ein automatisches Gerät zur Verfügung. Ein Zementleim von Normsteife weist einen bestimmten Widerstand gegen das Eindringen eines Normtauchstabes auf. Die Ermittlung der zur Erzielung der Normsteife erforderlichen Wassermenge erfolgt anhand mehrerer Eindringversuche an Zementleim mit unterschiedlich hohem Wassergehalt.
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RaumbeständigkeitDie Raumbeständigkeit wird durch Messen der Volumenänderung des Zementleims von Normsteife bestimmt, die durch die Änderung des Abstands zwischen zwei Nadeln einer Prüfeinrichtung angegeben wird. Hierzu werden Le-Chatelier-Ringe verwendet. Das Ziel des Raumbeständigkeitsversuchs ist es, die mögliche Gefahr einer späteren Ausdehnung des erhärteten Zements abzuschätzen, die auf der Hydratation von freiem Calciumoxid und/oder freiem Magnesiumoxid beruht. |
Luftgehalt |
WasserrückhaltevermögenDer Frischmörtel mit Normkonsistenz wird unter definierten Bedingungen einer Absaugbehandlung unterzogen, wobei Filterpapier als Unterlage verwendet wird. Als Wasserrückhaltevermögen des Mörtels gilt die nach der Absaugbehandlung im Mörtel zurückgehaltene Wassermenge, die als prozentualer Anteil des ursprünglichen Wassergehalts ausgedrückt wird. |








