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Erfahrungen mit Sekundärbrennstoffen

Die Wahl eines Brennstoffs beim Einsatz im Klinkerbrennprozess hängt zunächst von seiner Verfügbarkeit, den Kosten, der Lagerfähigkeit, der Dosierfähigkeit, den sicherheitstechnischen Anforderungen und den enthaltenen Störstoffen ab. Darüber hinaus sind auch physikalische und chemische Kenngrößen der Brennstoffe von Bedeutung. Flugfähigkeit, Feuchtegehalt, Korngröße, Heizwert, Homogenität, Gehalt an Chlor, Schwefel, Alkalien und Phosphat, Reaktivität, Brennstoff-Stickstoff-Gehalt und Schwermetallgehalte haben Auswirkungen auf die Verfahrenstechnik bzw. auf die Emissionen.

Sekundärbrennstoffe werden in der Regel dem Brennprozess direkt aufgegeben. Hierfür eignen sich grundsätzlich alle diejenigen Brennstellen, an denen auch Regelbrennstoffe aufgegeben werden. Je nach Art des einzusetzenden Brennstoffs ist die Brennstoffdosierung entsprechend aufwendig. Daher kann es im Einzelfall sinnvoll sein, die Sekundärbrennstoffe über eine separate Anlage zunächst thermisch vorzubehandeln. Da in den letzten Jahren mehrere Drehofenanlagen in der Zementindustrie mit solchen Anlagen ausgestattet wurden, hat sich der VDZ-Arbeitskreis „Betriebsverhalten von Vorcalcinieranlagen“ mit diesen Technologien beschäftigt. 

 

Altreifenschnitzel - unterschiedlich aufbereitet

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