Kalibrierungen und FunktionsprüfungenDie Experten der Umweltmessstelle sind seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Kalibrierung kontinuierlicher Emissionsmessgeräte tätig. Kalibrierungen und Funktionsprüfungen sind an Anlagen nach 13. und 17. BImSchV sowie TA Luft in regelmäßigen Abständen durchzuführen. Bei der Kalibrierung wird der funktionale Zusammenhang zwischen den Messwerten der automatischen Messeinrichtung und einem unabhängigen Referenzmessverfahren ermittelt. Jede Kalibrierung beinhaltet eine vorhergehende Funktionsprüfung des Messgerätes. |
Weitreichende Neuerungen im Bereich der Kalibriertätigkeit sind auf das Inkrafttreten der DIN EN 14181 zurückzuführen. Diese neue Norm ist für Drehofenanlagen der Zementindustrie, die der 17. BImSchV unterliegen, seit Dezember 2005 anzuwenden. Ende 2006 wurde die für TA Luft-Anlagen geltende VDI 3950 entsprechend angepasst. Bei Kalibrierungen und Funktionsprüfungen an TA-Luft-Anlagen gelten jetzt praktisch die gleichen Anforderungen, wie an Anlagen der 17. BImschV. In diesem Zusammenhang hat sich auch der Aufwand für die vom Anlagenbetreiber durchzuführende laufende Kontrolle der Messgeräte erhöht. Gerne informieren wir Sie persönlich über die wichtigsten Änderungen.
Über umfangreiche Erfahrungen verfügen wir bei der Kalibrierung von kontinuierlichen Quecksilbermessgeräten. Der Einsatz dieser Geräte ist insbesondere in der Zementindustrie häufig mit Schwierigkeiten verbunden. Um den vielfältigen Fragen intensiv nachgehen zu können, bearbeiten wir die Problematik der kontinuierlichen Quecksilbermesstechnik auch im Rahmen von Forschungsaktivitäten.

