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Wirkungsmechanismen von Betonzusatzmitteln

 

Der Einsatz von Betonzusatzmitteln zur Steuerung von Frisch- und Festbetoneigenschaften gehört heute zum Stand der Technik.

Etwa 90 % der in Deutschland hergestellten Betone enthalten Betonzusatzmittel zur Steuerung von Frisch- und Festbetoneigenschaften. Dazu stehen in Deutschland derzeit mehr als 550 Betonzusatzmittel zur Verfügung, die 14 unterschiedlichen Wirkungsgruppen zugeordnet sind. Den Schwerpunkt bilden hierbei die Betonverflüssiger und Fließmittel mit einem Anteil von rd. 70 %.

Der Einfluss von Betonzusatzmitteln auf die Hydratation von Zement wird meist empirisch bestimmt und kontrovers diskutiert. Über die genauen Wirkungsmechanismen einiger Zusatzmittel fehlen wissenschaftlich begründete Kenntnisse noch weitgehend. Das gilt insbesondere für Langzeitverzögerer, Schwindreduzierer, Fließmittel auf Basis von Polycarboxylatethern sowie für neuartige Luftporenbildner.