
Zementgebundene Werkstoffe in Kontakt mit Boden, Grund- und TrinkwasserZement und Beton haben sich seit Jahrzehnten für Bauteile in Kontakt mit Trinkwasser und Boden und Grundwasser hervorragend bewährt. Umfangreiche Untersuchungen belegen, dass Spurenelemente oder kritische organische Substanzen nur in äußerst geringen Mengen vorhanden sind, die dem Eintrag aus den Roh- und Prozessstoffen entsprechen. Die Freisetzung solcher Spurenstoffe während der Nutzung der Bauwerke ist aufgrund des großen Bindevermögens des Zementsteins und der Einkapselung in das feste und dichte Zementsteingefüge nur sehr gering und liegt häufig an der Nachweisgrenze der modernen, sehr empfindlichen Analysemethoden. Die zunehmende Bedeutung des Umweltrechts für das Bauen spiegelt sich auch in Regelwerken und Normen wider. Neben nationalen Regelungen, die z.B. die hygienischen und umweltrelevanten Anforderungen an zementgebundene Baustoffe im Kontakt mit Boden, Grundwasser und Trinkwasser festlegen, werden zurzeit entsprechende europäische Regelungen ausgearbeitet. |
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Stand: 08.02.2012
