Frost- und Frost-Tausalz-Angriff auf BetonBetonbauwerke müssen dauerhaft sein. Hierzu gehört auch der Widerstand gegenüber Frost- und Frost-Tausalz-Angriffen. Bei Schäden infolge eines Frostangriffs wird zwischen äußerer und innerer Schädigung unterschieden. Äußere Schäden zeigen sich in Form von Oberflächenabwitterungen. Dabei werden kleine Partikel oder dünne Schichten aus der Oberfläche des Betons herausgelöst oder abgesprengt. Durch Taumittel werden die Schäden in der Regel verstärkt. Eine innere Gefügeschädigung beschreibt die fortschreitende Zerstörung des tieferliegenden Betongefüges. Durch die 9%ige Volumenzunahme des Wassers bei der Eisbildung entstehen dann Spannungen, wenn im Gefüge nicht genügend Ausweichraum (in Form von Poren) vorhanden ist. Zu Gefügeschäden kommt es, wenn die erzeugten Spannungen die Zugfestigkeit des Betons überschreiten. Zunächst sind Schäden optisch von außen nicht erkennbar, können jedoch z.B. mit Hilfe der Messung der Ultraschalllaufzeit festgestellt werden. Laboruntersuchungen bei reinem Frostangriff an Betonen ohne künstlich eingebrachte Luftporen haben gezeigt, dass bei einigen Betonen ein Abfall des dynamischen E-Moduls (= innere Schädigung) gemessen werden kann, auch wenn die Proben äußerlich intakt erscheinen und nur geringe Oberflächenabwitterungen aufweisen. |

